Mit dem Auto auf den Pfänder (Pfänderspitze) – Bodensee Ausflugstipp

Der Hausberg von Bregenz, der Pfänder, ist einer der berühmtesten Aussichtspunkte der Region auf den Bodensee. Das ganze Jahr über kann man den 1064 m ü. A. hohen Berg erklimmen und dank der etwa 670 Meter Höhenunterschied zum Bodensee hat man auch, je nach Wetterlage, fast immer eine Rundumsicht auf das Wasser, das Hinterland und die 240 benachbarten Alpengipfel.

Die klassische Anreise auf den Pfänder ist entweder zu Fuß entlang der Wanderwege oder mit der Pfänderbahn die in Bregenz in der Stadt startet. Es gibt aber noch die Option mit dem Auto auf den Pfänder zu fahren, und diese haben wir gewählt. Von Deutschland aus kommend fährt man von Lindau aus über die Grenze und am ersten Kreisverkehr, direkt am Bahnhof, wählt man die dritte Ausfahrt. Grüne „Pfänder“ Schilder weisen einem den Weg der 7 Kilometer langen Strecke, man kann also auch gut ohne Navigationsgerät unterwegs sein. An einer Kreuzung biegt man erst rechts ab und nach wenigen Metern wieder links und ab dann geht es eigentlich nur noch geradeaus, immer weiter und weiter nach oben. Da die Straßen, auch in den Wäldern, teils doch sehr schmal sind empfiehlt es sich mit kleineren Fahrzeugen unterwegs zu sein, auch der guten Laune wegen. Auf dem Weg auf den Berg gibt es viele Stellen an denen man bereits eine traumhafte Aussicht genießen kann. Vereinzelt gibt es auch kleinere Parkmöglichkeiten, hier sollte man aber immer beachten dass die Straße weiterhin für den Verkehr befahrbar ist. Man passiert einige besiedelte Gegenden und irgendwann, dann steht plötzlich ein „Zufahrt verboten“-Schild vor einem und auf der linken Seite findet sich auch schon der Pfänderparkplatz. Der Parkplatz ist zwar kostenpflichtig, die Preise halten sich mit 2€ für die erste Stunde oder 4,50 € für bis zu 6 Stunden aber im Rahmen. Und von hier an heißt es nun: Wandern.

Auch unpassionierte Wanderer werden die kurze Etappe vom Pfänderparkplatz bis zur Pfänderspitze locker schaffen, wer möchte kann natürlich den kompletten Pfänder er-laufen. Für Wanderer werden verschiedene Routen angeboten, darunter eine Drei-Eintausender-Bergwanderung von etwa 5 Stunden oder etwas kulinarischer der Käse-Wanderweg der an der Bergstation des Pfänder startet und über Moosegg und Trögen zum Hochberg (1.069 m) führt und dann wieder über Schüssellehen, Lutzenreute und Eichenberg-Dorf wieder zurück zum Pfänder. Hierfür sind drei bis 4,5 Stunden Gehzeit einzuplanen. Auch führt der Jakobsweg, der von München bis Einsiedeln in der Schweiz führt, über den Pfänder.

Auf dem Pfänder selbst gibt es natürlich auch noch einige Attraktionen, von den Wanderwegen und der Aussicht abgesehen, wie einen Alpenwildpark und eine Adlerwarte. Der Alpenwildpark hat täglich von 8:30 Uhr bis 18:30 Uhr geöffnet und der Eintritt hierzu ist frei. Die Adlerwarte, bei der es täglich zwei Flugvorführungen um jeweils 11 und 14:30 Uhr gibt, hat 2014 noch bis zu 5.Oktober geöffnet. Dann 2015 wohl erst wieder ab Mai.

Auf der Pfänderspitze sowie dem Pfänder gibt es auch einige Gasthöfe, Restaurants und Kioske, auch entlang der Wanderwege, allerdings haben einige im Herbst und Winter nicht (mehr) geöffnet und einige wiederum haben Montags Ruhetag. Hier empfiehlt es sich ein Vesper mitzubringen und es auf einer der grünen Wiesen zu genießen.

Bei unseren kommenden Besuchen des Pfänder werden wir den beliebten Wanderweg über das steile „G’schlief“, wofür man knapp zwei Stunden einplanen sollte, wählen sowie eine Fahrt mit der Pfänderbahn und anschließendem Besuch des Pfänderbahn Museum in der Talstation in Bregenz. Das Museum hat täglich geöffnet und der Eintritt ist frei. Nachfolgend nun einige Impressionen unserer Fahrt auf den Pfänder mit dem Auto, leider war es im Tal etwas neblig was die Aussicht etwas störte.

Pfänder mit Richtfunkstation Pfänder mit einer Seehöhe von 1050m
Pfänder mit Richtfunkstation Pfänder mit einer Seehöhe von 1050m
Der Zeppelin NT auf Besuch am Pfänder, mit Sicht auf den Bodensee
Der Zeppelin NT auf Besuch am Pfänder, mit Sicht auf den Bodensee
Pfänder: Wanderzone - Strengstes Fahrverbot
Pfänder: Wanderzone – Strengstes Fahrverbot
Blick in das Hinterland des Pfänder, Österreich
Blick in das Hinterland des Pfänder, Österreich
Ein Picknick auf dem Pfänder, mit leckeren Laugenhörnle der Bäckerei Fidelisbäck (die nächste Filiale ist in Lindau)
Picknick auf dem Pfänder, mit leckeren Laugenhörnle der Bäckerei Fidelisbäck (die nächste Filiale ist in Lindau)
Pfänderspitze, auf 1064m ü. d. M.
Pfänderspitze, auf 1064m ü. d. M.
Ausblick von der Pfänderspitze, über eine Sonnenterasse und Deutschland mit dem Bodensee im Hintergrund
Ausblick von der Pfänderspitze, über eine Sonnenterasse und Deutschland mit dem Bodensee im Hintergrund
Verweil- und Sitzmöglichkeiten mit Aussicht über den Bodensee, unweit der Pfänderspitze auf dem Pfänder in Österreich
Verweil- und Sitzmöglichkeiten mit Aussicht über den Bodensee, unweit der Pfänderspitze
Mit dem Auto auf den Pfänder, und wieder herunter
Mit dem Auto auf den Pfänder, und wieder herunter

Dieser Bericht entstand in Zusammenarbeit mit dem Online Magazin Hyyperlic die den Pfänder in Österreich für uns besucht haben. In ihrem Artikel gibt es noch weitere Bilder über den Ausflug auf den Pfänder mit dem Auto.

6 Thoughts to “Mit dem Auto auf den Pfänder (Pfänderspitze) – Bodensee Ausflugstipp”

  1. […] Der Hausberg von Bregenz, der Pfänder, ist einer der berühmtesten Aussichtspunkte der Region auf den Bodensee. Wir sind mit dem Auto auf den Pfänder gefahre  […]

  2. Domerich

    danke für den Artikel, wenn man nicht so viel Zeit mitbringt, was ist denn die kürzeste Route vom Parkplatz aus zu einem schönen Aussichtspunkt und wie lange sollte man rechnen? Danke!

    1. Hallo!
      Bis zur Pfänderspitze sind es etwa 15 Minuten Fußmarsch vom Parkplatz aus, von dort hat man bereits eine sehr schöne Aussicht und es gibt auch Sitzmöglichkeiten sowie einen Kiosk. Von dort sind es nochmals etwa 5 Minuten bis zur Pfänderbahn und dem Wildpark, auf dem kürzesten Weg. Ansonsten dauert der komplette Rundgang, auch an der Adlerwarte vorbei (hat derzeit noch geschlossen), etwa 30 Minuten.
      Ich hoffe das konnte helfen! 🙂

  3. […] vorantreiben. Dies ist eine Basis und die Chance der kleinstrukturierten Landwirtschaften in Österreich um überleben zu können, davon sind alle Beteiligten […]

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